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Alien Employment Permit (AEP) Philippinen 2026: Leitfaden zur zentralen Bearbeitung

Jeden AEP bearbeitet jetzt das Bureau of Local Employment im DOLE-Hauptsitz — das hat sich im Juni 2026 geändert, und so passen Sie Ihre Abläufe an

Kurz gesagt: Seit Juni 2026 nehmen die Regionalbüros des philippinischen Arbeitsministeriums (DOLE) keine Arbeitserlaubnisse für ausländische Beschäftigte mehr an, prüfen sie nicht und erteilen sie nicht. Anträge, Verlängerungen, Widerrufe und Rechtsbehelfe liegen jetzt beim Bureau of Local Employment (BLE) im DOLE-Hauptsitz in Intramuros, Manila — auf Grundlage der Administrative Order Nr. 199, s. 2026 und der Department Order Nr. 248-B, s. 2026. Die gesetzliche Bearbeitungszeit von 15 Arbeitstagen ab Zahlung der Gebühr bleibt ausdrücklich bestehen, die Erlaubnis gilt weiterhin höchstens drei Jahre je Erteilung, und befreite oder ausgenommene Personen brauchen die DOLE-Bescheinigung jetzt vor dem ersten Arbeitstag.

Geprüft am 12. August 2026 anhand der DOLE-Quellen. Diesen Leitfaden schreibt das Aniday-Team, das ausländische Fachkräfte auf den Philippinen onboardet und AEP- sowie 9(g)-Anträge für Kundinnen und Kunden koordiniert. Für Unternehmen aus dem DACH-Raum verschiebt die Umstellung vor allem die Planung von Entsendungen.

Änderungsprotokoll — Zentralisierung des AEP im Juni 2026
  • 8. Juni 2026 — Das DOLE erlässt die Administrative Order Nr. 199, s. 2026: Die Regionalbüros stellen Annahme, Prüfung und Erteilung von AEP sofort ein und übergeben sämtliche Akten, laufenden Anträge und Ausweisbestände innerhalb von 5 Kalendertagen an den Hauptsitz.
  • 9. Juni 2026 — Die AO 199 wird wirksam. Ab diesem Tag ist ein Antrag beim Regionalbüro kein gültiger Weg mehr.
  • 11. Juni 2026 — Das DOLE erlässt die Department Order Nr. 248-B, s. 2026 mit sofortiger Wirkung: die förmliche Änderung, die im gesamten Regelwerk das Bureau of Local Employment und dessen Direktor an die Stelle der Regionalbüros und Regionaldirektoren setzt.
  • Zugrunde liegendes Regelwerk — Department Order Nr. 248, s. 2025 und Department Order Nr. 248-A, s. 2025 (5. Juni 2025), geändert durch die DO 248-B.

Was hat sich im Juni 2026 geändert, und was bedeutet das praktisch?

Kurz gesagt: Zwei DOLE-Erlasse im Abstand von elf Tagen haben jeden Verfahrensschritt des AEP von den Regionalbüros zum Bureau of Local Employment verlagert. Die AO 199 beendete die regionale Bearbeitung zum 9. Juni 2026, die DO 248-B übertrug anschließend sämtliche Befugnisse der Regionaldirektoren auf den Direktor des BLE. Landesweit bleibt damit ein einziger Antragsweg.

Erlass Datum Regelungsgehalt
Administrative Order Nr. 199, s. 2026 erlassen am 8. Juni 2026 · wirksam ab 9. Juni 2026 Verpflichtet die Regionalbüros, Annahme, Prüfung und Erteilung von AEP sofort einzustellen und alle Akten, laufenden Anträge und Ausweisbestände binnen 5 Kalendertagen an den Hauptsitz zu übergeben
Department Order Nr. 248-B, s. 2026 11. Juni 2026 · sofort wirksam Verankert die Änderung dauerhaft: Jede Erwähnung von „Regionalbüro / Regionaldirektor“ weicht dem Bureau of Local Employment und seinem Direktor — bei Annahme, Prüfung, Genehmigung, Erteilung, Aushändigung, Rechtsbehelfen, Durchsetzung, Widerruf, Aufhebung, Verlängerung und Verwaltung
Department Order Nr. 248, s. 2025 und Nr. 248-A, s. 2025 5. Juni 2025 Das zugrunde liegende AEP-Regelwerk, das die DO 248-B ändert — inhaltlich weiterhin maßgeblich für Voraussetzungen, Veröffentlichung, Arbeitsmarktprüfung und Gültigkeit

Warum die AO 199 allein zu kurz greift. Die AO 199 ist eine Verwaltungsanweisung: Sie hat die regionalen Schalter geschlossen. Die rechtliche Grundlage für die Befugnisse, die das Bureau of Local Employment heute ausübt, schafft erst die DO 248-B. Wer nur den ersten Erlass zitiert, erweckt den Eindruck einer vorübergehenden Aussetzung. Das trifft nicht zu — die Ersetzung der Regionalbüros durch das BLE steht im Regelwerk selbst und erfasst neben der Erteilung auch die Entscheidung über Rechtsbehelfe.

Eine Folge lohnt besondere Aufmerksamkeit: Anträge zu Widerruf oder Aufhebung eines AEP richten Sie jetzt innerhalb von 10 Kalendertagen an den Direktor des DOLE Legal Service. Den früheren Eskalationsweg innerhalb der Region gibt es nicht mehr.

Was passiert mit Anträgen, die bereits bei einem Regionalbüro lagen?

Kurz gesagt: Es geht nichts verloren, und Sie reichen nichts erneut ein. Die laufenden Anträge gingen samt Akten und Ausweisbeständen an das Bureau of Local Employment und laufen im bisherigen Stadium weiter, die verbleibende Bearbeitungsfrist bleibt erhalten. Eine Neueinreichung verlangt niemand, und aus der Übergabe folgt keine Sanktion.

Der Hinweis ist wichtig, weil viele Arbeitgeber bei einer Regeländerung mitten im Verfahren sicherheitshalber neu einreichen. Genau das schadet hier: Es entstehen doppelte Vorgänge, das Verfahren wird nicht schneller, und die Warteschlange des BLE gerät durcheinander. Ein Antrag, den Sie vor dem 9. Juni 2026 wirksam beim Regionalbüro gestellt haben, behält seinen Platz. Wer in der Prüfung war, bleibt in der Prüfung; wer die Gebühr bereits gezahlt hatte, behält die angelaufenen Tage der gesetzlichen Frist.

Sinnvoller ist dieser Weg: Halten Sie Aktenzeichen, Einreichungsnachweis und Zahlungsbeleg zusammen und fragen Sie unter diesen Angaben beim BLE nach. Hängt ein Starttermin an der Erlaubnis, informieren Sie die Fachabteilung frühzeitig darüber, dass der Vorgang in der übergebenen Warteschlange liegt — am Ergebnis ändert das nichts, an der Dauer in der Übergangsphase durchaus.

Wo und wie stellen Sie den AEP-Antrag heute?

Kurz gesagt: Beim Bureau of Local Employment im DOLE-Hauptsitz in Intramuros, Manila — unabhängig davon, wo Ihr Unternehmen oder der Arbeitsort auf den Philippinen liegt. Arbeitsmarktprüfung und Pflichtveröffentlichung der Stelle laufen jetzt zentral über eine digitale Plattform statt regional.

Für Arbeitgeber mit mehreren Standorten vereinfacht das die Abläufe spürbar. Wer gleichzeitig in Cebu, Davao und im Großraum Manila einstellte, hatte es bisher mit drei Regionalbüros, drei Schalterpraktiken und drei Warteschlangen zu tun. Jetzt gibt es einen Antragsweg, eine Plattform und einen Erwartungshorizont. Der Preis dafür ist die Bündelung: Eine nationale Warteschlange nimmt das gesamte Volumen auf, und genau daher rühren die gemeldeten Verzögerungen der Übergangsphase.

Zu den Gebühren: Die AEP-Gebühren setzt das DOLE fest, und Sie sollten sie vor der Budgetierung beim Bureau of Local Employment bestätigen lassen. Die Beträge in Sekundärquellen widersprechen einander, und wir veröffentlichen keine Zahl, die wir nicht aus erster Hand belegen können. Verfahrensrechtlich entscheidend ist, dass die gesetzliche Frist ab der Zahlung läuft — wer später zahlt, erhält die Erlaubnis später.

Wie läuft das AEP-Verfahren ab, und wie lange dauert es?

Kurz gesagt: Stellen Sie den Antrag innerhalb von 10 Arbeitstagen nach Vertragsunterzeichnung, veröffentlichen Sie die Stelle in einer Zeitung, bestehen Sie den Economic Needs Test und rechnen Sie mit 15 Arbeitstagen ab Zahlung der Gebühr — diese gesetzliche Frist hat die Zentralisierung ausdrücklich nicht angetastet. Manche Arbeitgeber schulden zusätzlich ein Nachwuchsprogramm binnen 60 Tagen nach Arbeitsbeginn.

Schritt Was geschieht Zeitpunkt
1. Prüfen, ob die Erlaubnis überhaupt nötig ist Gleichen Sie die Position mit den befreiten und ausgenommenen Gruppen ab — trifft eine zu, führt der Weg über ein Certificate of Exemption oder Exclusion statt über einen AEP Vor der Einreichung
2. Antrag beim BLE einreichen Einreichung beim Bureau of Local Employment, DOLE-Hauptsitz, Intramuros, Manila Innerhalb von 10 Arbeitstagen nach Vertragsunterzeichnung
3. Veröffentlichung der Stelle Die Zeitungsveröffentlichung bleibt Pflicht; Arbeitsmarktprüfung und Veröffentlichung laufen zentral über die digitale Plattform Teil des Antragszyklus
4. Economic Needs Test Das DOLE prüft, ob philippinische Fachkräfte verfügbar, bereit und geeignet sind Teil der Prüfung
5. Zahlung der vom DOLE festgesetzten Gebühr Startet die gesetzliche Frist — den aktuellen Tarif bestätigen Sie beim BLE Fristbeginn
6. Prüfung, Genehmigung und Erteilung durch das BLE Annahme, Prüfung, Genehmigung, Erteilung und Aushändigung liegen beim Bureau of Local Employment und seinem Direktor 15 Arbeitstage ab Zahlung der Gebühr (gesetzlich, durch die Zentralisierung unverändert)
7. Nachwuchs- und Qualifizierungsprogramm Pflicht für FIA-registrierte Unternehmen mit steuerlichen Anreizen, für Versorgungs- und kritische Infrastrukturbetriebe sowie für strategische Investitionen nach dem SIPP Einreichung binnen 60 Tagen nach Arbeitsbeginn
8. Weiter zur 9(g)-Petition Der erteilte AEP ist Pflichtunterlage beim Bureau of Immigration Nach Erteilung des AEP

Planen Sie einen Puffer ein. 15 Arbeitstage sind der gesetzliche Maßstab, keine Zusage. Seit dem Wechsel zur zentralen Bearbeitung berichten Berater von Verzögerungen. Behandeln Sie die gesetzliche Frist als Untergrenze, vereinbaren Sie einen vorläufigen statt eines festen Starttermins und buchen Sie Umzug oder Familiennachzug nicht auf das theoretisch früheste Erteilungsdatum.

Am häufigsten reißen Arbeitgeber die Frist von 10 Arbeitstagen. Sie läuft ab der Vertragsunterzeichnung, nicht ab dem geplanten Starttermin und nicht ab der Einreise. Unterschreiben Sie, während die Kandidatin im Ausland noch ihre Kündigungsfrist absitzt, läuft die Frist bereits.

Wie lange gilt ein AEP?

Kurz gesagt: mindestens ein Jahr, gekoppelt an die Laufzeit des Arbeitsvertrags und begrenzt auf drei Jahre je Erteilung. Die Erlaubnis ist verlängerbar, längere Einsätze decken Sie über aufeinanderfolgende Erteilungen ab. Die verbreitete Angabe von fünf Jahren stimmt nicht — drei Jahre bilden die Obergrenze jeder einzelnen Erlaubnis.

Vertragslaufzeit Erteilte Erlaubnis
unter 1 Jahr 1 Jahr (gesetzliche Mindestdauer)
2 Jahre 2 Jahre — deckungsgleich mit dem Vertrag
4 oder 5 Jahre höchstens 3 Jahre, danach Verlängerung

Behandeln Sie Verlängerungen als feste Kalenderaufgabe, nicht als Ausnahmefall. Soll ein Einsatz länger als drei Jahre laufen, schließen Sie den Vertrag ruhig über die volle Laufzeit — die Erlaubnis rotiert einfach innerhalb des Vertrags. Bereiten Sie die Verlängerung so früh vor, dass niemand mit abgelaufener Erlaubnis arbeitet.

Wer ist befreit oder ausgenommen — und was ist zuerst zu tun?

Kurz gesagt: Mehrere Gruppen brauchen keinen AEP, dürfen aber nicht einfach zu arbeiten beginnen. Befreite und ausgenommene Personen benötigen vor Arbeitsbeginn ein Certificate of Exemption oder ein Certificate of Exclusion des DOLE. Die Befreiung wirkt nicht mehr automatisch — diese Änderung übersehen Arbeitgeber am häufigsten.

Gruppe Hinweise
Diplomatisches Personal und akkreditierte Beschäftigte internationaler Organisationen Grundlage ist die Akkreditierung
Inhaberinnen und Inhaber von Daueraufenthalts-, Probe- und temporären Aufenthaltsvisa Maßgeblich ist die Visumkategorie, nicht die Funktion
Anerkannte Flüchtlinge und Staatenlose Die Anerkennung muss vorliegen
Board-Mitglieder mit Stimmrecht Nur, wenn sie nicht ins Tagesgeschäft eingreifen — eine geschäftsführende Direktorin fällt nicht darunter
Qualifizierte konzerninterne Entsendungen Voraussetzung ist mindestens ein Jahr Vorbeschäftigung bei Mutter- oder Schwestergesellschaft
Eigentümer und Anteilseigner laut SEC-Registrierung Die Position muss aus der SEC-Registrierung hervorgehen
Die Bescheinigung muss vor dem ersten Arbeitstag vorliegen

Wer als Board-Mitglied, konzerninterne Entsandte oder Person mit Daueraufenthaltsvisum in der Annahme startet, „hier braucht niemand eine Erlaubnis“, arbeitet ohne den Nachweis, den das DOLE inzwischen verlangt. Als Faustregel für 2026 gilt: Jede ausländische Fachkraft, die auf den Philippinen zu arbeiten beginnt, hält vor dem ersten Arbeitstag ein DOLE-Dokument in der Hand — entweder einen AEP, ein Certificate of Exemption oder ein Certificate of Exclusion. Klären Sie schon beim Angebot, welches davon greift, und legen Sie die Bescheinigung zu den Personalunterlagen.

AEP oder 9(g)-Visum — was brauchen Sie?

Kurz gesagt: beides. Es sind zwei getrennte Genehmigungen zweier Behörden. Der AEP kommt vom DOLE und erlaubt es, die Stelle zu besetzen; das 9(g)-Visum für vorab vereinbarte Beschäftigung kommt vom Bureau of Immigration und erlaubt den Aufenthalt für diese Tätigkeit. Der AEP ist Voraussetzung und Pflichtunterlage der 9(g)-Petition.

AEP 9(g)-Visum
Erteilende Behörde DOLE — Bureau of Local Employment Bureau of Immigration
Was es erlaubt Die Stelle zu besetzen — arbeitsrechtliche Genehmigung Den Aufenthalt auf den Philippinen für diese Tätigkeit — aufenthaltsrechtlicher Status
Reihenfolge zuerst danach — der AEP ist Pflichtunterlage der Petition
Ersetzt eines das andere? Nein — allein begründet der AEP kein Aufenthaltsrecht Nein — ohne AEP erhalten Sie kein 9(g)

Der typische Fehler besteht darin, eine Genehmigung für beide zu halten. Wer einen AEP, aber kein 9(g) besitzt, hat die arbeitsrechtliche Erlaubnis ohne passenden Aufenthaltsstatus; wer allein mit einem Visum beginnt, trägt das arbeitsrechtliche Risiko. Arbeiten Sie die Reihenfolge sauber ab — erst AEP, dann 9(g) — und richten Sie den Starttermin am zweiten Schritt aus.

Welche Sanktionen drohen ohne AEP?

Kurz gesagt: Nach den DOLE-Regeln fallen 10.000 PHP für jedes Jahr oder angefangene Jahr nicht genehmigter Beschäftigung an, und zwar je Verstoß gegen Arbeitgeber und ausländische Beschäftigte gleichermaßen, dazu eine fünfjährige Sperre für AEP-Anträge. Aufenthaltsrechtlich kommt das Bureau of Immigration hinzu: Widerruf des Visums, Blacklisting, Abschiebung.

Risiko Folge nach den DOLE-Regeln
Geldbuße 10.000 PHP je Jahr oder angefangenes Jahr nicht genehmigter Beschäftigung, je Verstoß
Wer haftet Arbeitgeber und ausländische Beschäftigte
Antragssperre fünf Jahre keine AEP-Anträge
Aufenthaltsrechtlich Bureau of Immigration — Widerruf des Visums, Blacklisting, Abschiebung

Zwei Punkte wiegen schwerer, als die Zahl vermuten lässt. Erstens rechnet die Buße je Jahr oder angefangenes Jahr, sodass schon eine kurze Lücke während einer laufenden Verlängerung eine volle Einheit auslöst. Zweitens trifft die fünfjährige Sperre das Unternehmen und nicht nur den Einzelfall — sie betrifft jede künftige Einstellung ausländischer Fachkräfte und kostet damit weit mehr als die Buße selbst.

Wie ein Employer of Record unterstützt

Den AEP beantragt der Arbeitgeber, also kann ein Unternehmen ohne eigene lokale Gesellschaft auf den Philippinen gar keinen Antrag stellen. Beim Employer of Record wird die philippinische Gesellschaft von Aniday zum rechtlichen Arbeitgeber, beantragt den AEP beim Bureau of Local Employment, schließt die 9(g)-Petition an und führt den Verlängerungskalender — während Ihre Fachkraft ihre eigentliche Aufgabe erledigt.

Den größten Unterschied macht das in den fehleranfälligen Schritten: die Einreichung innerhalb von 10 Arbeitstagen nach Vertragsunterzeichnung, die korrekte Veröffentlichung samt Economic Needs Test, das Erkennen einer Position, die eigentlich eine Bescheinigung statt einer Erlaubnis verlangt, die Einreichung des Nachwuchsprogramms binnen 60 Tagen, wo es gilt, und der rechtzeitige Start der Verlängerung vor der Drei-Jahres-Grenze. Gehaltsabrechnung, Sozialabgaben und das 13. Monatsgehalt laufen über dieselbe Gesellschaft — was die Arbeitgeberseite tatsächlich kostet, zeigt der Rechner für Beschäftigungskosten auf den Philippinen, und wie die Zusammenarbeit aufgesetzt wird, erklären Employer of Record (EOR) Philippinen sowie Contractor of Record auf den Philippinen.

Quellen

  • DOLE Administrative Order Nr. 199, s. 2026 — erlassen am 8. Juni 2026, wirksam ab 9. Juni 2026
  • DOLE Department Order Nr. 248-B, s. 2026 — 11. Juni 2026, sofort wirksam
  • DOLE Department Order Nr. 248, s. 2025 und Department Order Nr. 248-A, s. 2025 — 5. Juni 2025
  • Bureau of Local Employment, DOLE-Hauptsitz, Intramuros, Manila — aktueller Gebührentarif und Antragspraxis
  • Aniday — Geschäfte auf den Philippinen (Länderseite)

AEP Philippinen — häufige Fragen

Wo stellen Arbeitgeber den AEP-Antrag?

Beim Bureau of Local Employment im DOLE-Hauptsitz in Intramuros, Manila. Die Regionalbüros haben Annahme, Prüfung und Erteilung am 9. Juni 2026 nach der AO 199 eingestellt. Die DO 248-B vom 11. Juni 2026 hat das BLE anschließend im gesamten Regelwerk an ihre Stelle gesetzt.

Müssen wir einen regional anhängigen Antrag neu einreichen?

Nein. Die Anträge gingen an das BLE über und laufen im bisherigen Stadium weiter, die verbleibende Frist bleibt erhalten. Es gibt weder eine Neueinreichung noch eine Sanktion — bewahren Sie Aktenzeichen und Zahlungsbeleg auf und fragen Sie darunter nach.

Wie lange dauert ein AEP?

Die gesetzliche Frist beträgt 15 Arbeitstage ab Zahlung der Gebühr und blieb von der Zentralisierung unberührt. Seit Juni 2026 berichten Berater allerdings von Verzögerungen in der Übergangsphase. Behandeln Sie die Frist als Untergrenze und planen Sie einen Puffer ein.

Wie hoch ist die Gebühr?

Die Gebühren setzt das DOLE fest, bestätigen lassen sollten Sie sie beim Bureau of Local Employment. Da Sekundärquellen sich widersprechen, veröffentlichen wir keinen Betrag. Wichtig für die Planung: Die gesetzliche Frist beginnt mit der Zahlung.

Wie lange gilt die Erlaubnis?

Mindestens ein Jahr, gekoppelt an den Vertrag, höchstens drei Jahre je Erteilung und verlängerbar. Längere Einsätze laufen über aufeinanderfolgende Erteilungen. Einen AEP über fünf Jahre gibt es nicht.

Unsere neue Fachkraft kommt konzernintern — müssen wir trotzdem etwas beantragen?

Ja. Qualifizierte Entsendungen mit mindestens einem Jahr Vorbeschäftigung bei Mutter- oder Schwestergesellschaft fallen zwar nicht unter die AEP-Pflicht. Sie brauchen aber vor Arbeitsbeginn ein Certificate of Exemption oder Exclusion des DOLE, denn die Befreiung wirkt nicht mehr automatisch.

Reicht der AEP allein?

Nein. Der AEP ist die arbeitsrechtliche Genehmigung des DOLE, das 9(g)-Visum des Bureau of Immigration die aufenthaltsrechtliche. Sie brauchen beide, und der AEP gehört als Pflichtunterlage zur 9(g)-Petition.

Was passiert, wenn jemand vor der Erteilung zu arbeiten beginnt?

Nach den DOLE-Regeln fallen 10.000 PHP je Jahr oder angefangenes Jahr nicht genehmigter Beschäftigung an, je Verstoß und gegen beide Seiten, dazu eine fünfjährige Sperre für AEP-Anträge. Getrennt davon drohen Widerruf des Visums, Blacklisting und Abschiebung durch das Bureau of Immigration.

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