Die Einstellung einer Fachkraft in Asien ist selten allein eine ausländerrechtliche Frage. Es geht ebenso um Zeitplan, Rechtssicherheit, Gehaltsabrechnung und darum, wie schnell Ihre neue Mitarbeiterin oder Ihr neuer Mitarbeiter rechtmäßig die Tätigkeit aufnehmen kann. Aniday begleitet den gesamten Ablauf — vom Work Permit über das Arbeitsvisum bis zur Verlängerung — für Unternehmen, die in Singapur, Vietnam, Thailand, Malaysia, Indonesien, den Philippinen, China und weiteren APAC-Märkten Fachkräfte beschäftigen. So reisen Ihre Mitarbeitenden pünktlich ein und Sie erfüllen ab dem ersten Tag alle lokalen Anforderungen.
ÜBER 5.000 UNTERNEHMEN VERTRAUEN ANIDAY
Ein Arbeitsvisum (auch Work Permit oder Employment Pass genannt) erlaubt ausländischen Fachkräften, legal in einem Land zu arbeiten, meist für einen bestimmten Arbeitgeber und eine definierte Position. In den meisten APAC-Ländern werden drei Punkte geprüft: Der Arbeitgeber muss lokal registriert und zur Beschäftigung von Ausländern berechtigt sein, die Position muss die Einstellung einer ausländischen Fachkraft rechtfertigen, und der Arbeitnehmer muss Qualifikation, Berufserfahrung und gesundheitliche Eignung nachweisen.
Aniday bündelt lokale Immigrations-Expertise in APAC, EOR-Infrastruktur und Payroll-Compliance unter einem Dach — über 5.000 Unternehmen vertrauen uns bei der grenzüberschreitenden Einstellung von Fachkräften in Asien.
Unsere Berater sitzen direkt vor Ort und kennen die lokalen Behörden, Gehaltsgrenzen und Verfahren - das beschleunigt den gesamten Prozess deutlich.
Ein Team für Visum, Work Permit, Arbeitsvertrag und Lohnabrechnung — statt drei Dienstleister, die nicht miteinander sprechen.
Wir prüfen Tätigkeit, Qualifikation und Arbeitgeber-Voraussetzungen bereits vor der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags — damit kein Angebot unterschrieben wird, das im Zielland nicht durchsetzbar ist.
Antragsformulare, Beglaubigungen, Übersetzungen, Apostille, Einreichung bei der jeweiligen lokalen Behörde — wir übernehmen jeden Schritt, damit Ihre HR-Abteilung sich nicht durch die Bürokratie eines fremden Landes arbeiten muss.
Die Kategorien unterscheiden sich von Land zu Land. Aniday begleitet die gängigsten Visa-Arten in Singapur, Vietnam, Thailand, Malaysia, Indonesien, den Philippinen, China und weiteren APAC-Märkten.
Für Managerinnen, Manager, Ingenieurinnen, Ingenieure und Spezialisten mit Gehalt oberhalb der Mindestgrenze. Beispiele: Singapur Employment Pass, Vietnam Work Permit, Malaysia EP Kategorie I & II, Thailand Non-Immigrant B mit Work Permit.
Für Führungskräfte, Gründerinnen, Gründer und Spezialisten mit hohem Einkommen. Dazu zählen Singapurs ONE Pass und Personalised Employment Pass (PEP) sowie ähnliche Eliteklassen in Japan und Korea.
Für technische und operative Kräfte, die nicht die Gehaltsschwellen der Fachkräftekategorien erreichen — etwa Singapurs S Pass und vergleichbare Visa-Kategorien in anderen APAC-Märkten.
Ermöglichen es Visa-Inhaberinnen und -Inhabern, Ehepartner, Kinder und in einigen Märkten auch Eltern mitzubringen. Manche Dependant Passes erlauben Arbeit; andere erfordern eine separate Erlaubnis wie Singapurs Letter of Consent.
Für Mitarbeitende, die innerhalb desselben Konzerns von einer Niederlassung in eine andere wechseln, sowie für Kurzeinsätze, Montagen und Schulungen, bei denen ein vollwertiges Work Permit nicht erforderlich ist.
Langfristige Aufenthaltskarten und PR-Wege, die Mitarbeitende nicht mehr an einen einzelnen Arbeitgeber binden. Aniday begleitet PR-Anträge in den APAC-Märkten, in denen arbeitgebergestützte Verfahren existieren — insbesondere Singapur.
Wir prüfen, welche Visa-Kategorie im Zielland greift — etwa Singapur Employment Pass, Vietnam Work Permit oder Indonesien KITAS — und ob alle Voraussetzungen (Gehaltsschwelle, Qualifikation, Quote) erfüllt sind. Anschließend klären wir, ob Sie direkt einstellen oder über unser Employer of Record beschäftigen.
Wir senden eine länderspezifische Checkliste, koordinieren mit der Fachkraft und übernehmen Apostille, Beglaubigung und beglaubigte Übersetzungen — einschließlich Reisepass, Arbeitsvertrag, Stellenbeschreibung, Bildungsnachweisen und polizeilichem Führungszeugnis.
Unsere lokalen Beraterinnen und Berater reichen den Antrag direkt bei der jeweils zuständigen Behörde ein — MOM in Singapur, DOLISA in Vietnam, BOI/MOL in Thailand, Imigrasi in Indonesien, BI/DOLE auf den Philippinen oder dem PSB in China. Online oder vor Ort, je nach Land.
Wir beantworten Rückfragen der lokalen Behörden, reichen Nachforderungen ein und halten Sie sowie die Fachkraft auf dem Laufenden. Nach Genehmigung übernehmen wir das Onboarding vor Ort: Abholung der Visa-Karte, Biometrie, Steuerregistrierung, Sozialversicherung und Bankkonto.
Realistische Zeitfenster auf Basis der aktuellen Bearbeitungsdauer der zuständigen Behörden und unserer jüngsten Fälle. Rechnen Sie zusätzlich ein bis zwei Wochen für die Zusammenstellung der Unterlagen auf Seiten der Fachkraft ein.
| Land | Gängiger Aufenthaltstitel | Bearbeitung bei der Behörde | Gesamtdauer bis Arbeitsantritt |
|---|---|---|---|
| Singapur | Employment Pass | 10 Arbeitstage | 3 bis 5 Wochen |
| Vietnam | Work Permit + Aufenthaltskarte (TRC) | 15 bis 20 Arbeitstage | 4 bis 8 Wochen |
| Thailand | Non-B + Work Permit | 7 bis 15 Arbeitstage | 4 bis 8 Wochen |
| Malaysia | Employment Pass | 5 bis 7 Arbeitstage | 4 bis 6 Wochen |
| Indonesien | KITAS + IMTA | 10 bis 14 Arbeitstage | 6 bis 8 Wochen |
| Philippinen | 9(g) Pre-arranged Employment Visa | 1 bis 2 Monate | 5 bis 8 Wochen |
Verlängerungen werden in der Regel zügiger bearbeitet als Erstanträge — sollten jedoch mindestens 4 bis 6 Wochen vor Ablauf des Visums oder Work Permits gestellt werden, um Unterbrechungen des Beschäftigungsverhältnisses zu vermeiden.
Welche Unterlagen konkret nötig sind, hängt vom Zielland und der Visa-Kategorie ab — die Kernliste ist jedoch in allen APAC-Märkten ähnlich. Aniday stellt zu Beginn eine länderspezifische Checkliste bereit und übernimmt Beglaubigung, beglaubigte Übersetzung und ggf. Apostille.
Aniday-Beraterinnen und -Berater vor Ort in den wichtigsten Märkten weltweit — mit fundierter Kenntnis der jeweiligen Visa-Kategorien, Gehaltsgrenzen und lokalen Anforderungen.
Echte Erfahrungsberichte von Unternehmen, die mit Aniday Fachkräfte über Grenzen hinweg geholt haben.
Die meisten Work Permits und Arbeitsvisa in Asien dauern drei bis zehn Wochen vom Projektstart bis zum Arbeitsantritt, einschließlich Dokumentensammlung. Singapur ist mit 3 bis 5 Wochen typischerweise am schnellsten, Indonesien und die Philippinen am langsamsten (bis zu 8 bis 12 Wochen für das 9(g) Visum).
Nein. In keinem der APAC-Märkte, in denen Aniday tätig ist, darf eine ausländische Fachkraft vor Erteilung des Work Permits bezahlte Arbeit aufnehmen. Verstöße führen zu Deportation, Wiedereinreisesperre und für den Arbeitgeber zu erheblichen Bußgeldern. Einige Länder erlauben eingeschränkte Vorbereitungstätigkeiten (etwa Meetings oder Schulungen) auf einem Geschäftsvisum — wir beraten Sie hierzu fallweise.
Die Begriffe unterscheiden sich von Land zu Land. Work Permit ist meist die breitere Kategorie und gilt für alle ausländischen Arbeitnehmenden — etwa das Vietnam Work Permit oder das Thailand Work Permit. Employment Pass bezeichnet hingegen eine spezielle Kategorie für Fach- und Führungskräfte mit Mindestgehalt, etwa der Singapur EP, Malaysia EP oder Hongkongs GEP. Der Employment Pass kombiniert in vielen APAC-Märkten Aufenthalt und Beschäftigungserlaubnis in einer einzigen Karte.
Ja. In den meisten APAC-Märkten können Inhaberinnen und Inhaber eines qualifizierenden Employment Passes Ehepartner und minderjährige Kinder über einen Dependant Pass nachholen. Ob die mitreisenden Familienangehörigen ebenfalls arbeiten dürfen, hängt vom Land ab — in Singapur ist beispielsweise ein "Letter of Consent" erforderlich. Aniday übernimmt das Dependant-Verfahren parallel zum Hauptantrag.
Nach unserer Erfahrung lassen sich die meisten Ablehnungsgründe vermeiden, wenn die Unterlagen vor Einreichung von einer lokalen Beraterin geprüft werden. Häufige Ursachen sind:
Bei einer Ablehnung prüfen wir die Begründung der lokalen Behörde, ergänzen die Unterlagen und reichen einen Einspruch (Appeal) oder einen neuen Antrag ein. Die meisten Ablehnungen im Erstverfahren sind nachbesserbar, wenn die Ursache in Unterlagen, Gehaltsgrenzen oder Stellenbeschreibung liegt und nicht in einer materiellen Nicht-Eignung. Eine Einspruchsrunde ist in jedem Angebot enthalten.
In der Regel nein. Die meisten Anträge werden eingereicht, während sich die Fachkraft noch im Herkunftsland befindet. Erst die finale Abholung des Visums sowie Biometrie und Registrierung erfolgen nach Einreise vor Ort — je nach Land bei Immigration, MOM, DOLISA, Imigrasi oder vergleichbarer Behörde.
Der Arbeitgeber ist in den meisten APAC-Ländern verpflichtet, das Visum innerhalb einer kurzen Frist zu stornieren (typischerweise 7–14 Tage). Die Fachkraft erhält dann eine Karenzfrist, um das Land zu verlassen oder den Arbeitgeber zu wechseln. Aniday übernimmt die Stornierung als Teil des Offboarding-Service.
Ja. Aniday begleitet PR-Anträge in jenen APAC-Märkten, in denen arbeitgebergestützte PR-Verfahren existieren — insbesondere in Singapur sowie in weiteren ausgewählten Ländern der Region.